- Die Tintenpumpe dient dazu, die Tinte aus dem Haupttintenbehälter in den Nebentintenbehälter zu pumpen. Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Tintenpumpen: die Membranpumpe und die vom Leser erwähnte Schlauchpumpe.

- Wie der Name schon sagt, dient eine Membranpumpe dazu, die Flüssigkeit vom Pumpenkörper zu trennen und die Tinte während des Betriebs in den Zusatztintenbehälter zu pumpen. In der Druckindustrie werden Mikromembranpumpen eingesetzt, die üblicherweise mit 12 V oder 24 V betrieben werden. Je nach Modell ist die passende Leistung der Membranpumpe erforderlich. Derzeit liegt die gängige Leistung zwischen 3 W und 7 W, wobei die Bedeutung der Leistung oft nicht ganz klar ist. Die Tintenfördermenge variiert je nach Pumpenleistung und liegt aktuell üblicherweise zwischen 100 ml/min und 400 ml/min. Beispielsweise verwendet ein gängiger Tintenstrahldrucker typischerweise eine Membranpumpe mit 4–5 W Leistung und einer Fördermenge von 250–350 ml/min. UV-Tinte hat eine höhere Viskosität und benötigt daher eine etwas höhere Leistung.
- Warum also Membranpumpen mit unterschiedlicher Leistung und Fördermenge wählen? Welche Probleme ergeben sich aus der Wahl der falschen Pumpe?
Die Tintenzufuhr erfolgt durch Ansaugen der Tinte aus dem Sekundärtintenbehälter, wobei die Tinte durch das Signal des Schwimmers zugeführt wird. Während des Druckvorgangs kann jederzeit Tinte nachgefüllt werden müssen. Da die Tintenmenge der verschiedenen Düsen variiert, muss bei der Auswahl einer Membranpumpe darauf geachtet werden, dass der Tintenförderstrom mit der Tintenmenge der Düse mithalten kann. Wählen Sie anhand dieser Daten Tintenpumpen mit unterschiedlichen Fördermengen aus, um den erforderlichen Druckfluss sicherzustellen.
- Bei der Auswahl der Leistung der Tintenförderpumpe muss auch das Volumen des Zusatztintenbehälters berücksichtigt werden. Ist die gewählte Pumpenleistung zu hoch, ändert sich der Luftdruck im Zusatztintenbehälter beim Tintenfluss stark. Ein zu hoher Luftdruck kann dazu führen, dass die Tinte aus der Düse austritt, was als Tropfenbildung bekannt ist. Selbst bei ausreichender Fördermenge ist eine zu geringe Fördermenge nicht empfehlenswert. Eine längere Tintenzufuhr während des Druckvorgangs beeinflusst ebenfalls den Luftdruck im Zusatztintenbehälter und kann zu Tropfenbildung oder einem leichten Tintenbruch führen.
- Das Funktionsprinzip einer Peristaltikpumpe besteht darin, den Tintenfluss durch Zusammendrücken des Silikonschlauchs zu erzeugen. Wasserbasierte Tinte neigt zur Blasenbildung, die sich nach dem Eintritt in die Düse nur schwer entfernen lässt und so zu Lufteinschlüssen führen kann. Peristaltikpumpen zeichnen sich dadurch aus, dass die Tintenzufuhr weniger blasenbildend ist. Daher werden sie häufig für Geräte eingesetzt, die wasserbasierte Tinte verwenden, wie beispielsweise Thermosublimationsbanner und Textildruckmaschinen. Der Nachteil von Peristaltikpumpen liegt in ihrer geringen Förderrate, die üblicherweise zwischen 15 ml und 150 ml/min liegt. Hersteller sind daher bei der Auswahl von Düsen eingeschränkt, da Düsen mit zu hoher Förderrate möglicherweise nicht geeignet sind.

- Bei der Auswahl einer Tintenstrahlpumpe ist der während des Pumpvorgangs erzeugte Luftdruck zu beachten. Die Befestigung im Inneren der Düse erfolgt in der Regel durch Klebstoff, der die Tintenkammer mit der Sprühöffnung verbindet. Ist der Druck beim Tintenauftrag zu hoch, kann sich der Klebstoff lösen und Tinte austreten. Ist der Druck hingegen zu niedrig, lässt sich die Düse nur schwer reinigen. Daher verwenden viele Hersteller keine zu schwachen Tintenpumpen und weisen darauf hin, dass der Druckvorgang nicht zu lange andauern sollte. Üblicherweise wird empfohlen, nach drei Sekunden Druck eine Pause von fünf bis sechs Sekunden einzulegen.
Der Tintendruckbereich der meisten Industriedüsen liegt zwischen 30 und 50 kPa. Epson-Düsen sind relativ empfindlich, daher verwenden die meisten Hersteller zur Düsenreinigung eine Absaugung. - Eine Unterdruckpumpe, auch Vakuumpumpe genannt, dient dazu, den Luftdruck in einem Lagertank auf den gewünschten Unterdruck zu reduzieren. Im praktischen Einsatz ist der benötigte Unterdruck meist gering und liegt oft zwischen -1,5 und -4,0 mbar. Daher sind die Sauganforderungen an Unterdruckpumpen nicht hoch, und viele Hersteller haben festgestellt, dass auch umgekehrt betriebene Membranpumpen den gewünschten Unterdruck erzeugen können. Aus diesem Grund ist bei vielen Modellen die Unterdruckpumpe eine etwas leistungsstärkere Membranpumpe.
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Veröffentlichungsdatum: 09.04.2024

