Obwohl sich die meisten gängigen Keramikdesigns mit herkömmlicher Tinte umsetzen lassen, hat sich gezeigt, dass die Farben von Fassaden und Bodenfliesen seit dem Aufkommen des Tintenstrahldrucks deutlich brillanter geworden sind. Darauf gehen wir hier nicht näher ein. Allerdings ist, wie die Düsen nicht alle Tintenmengen verarbeiten können, auch der Farbraum von Keramiktinte stark eingeschränkt. So wirken beispielsweise Rot, Gelb, Grün, Schwarz und andere Farben blass und ungesättigt, manche lassen sich sogar gar nicht darstellen.
Der Hauptgrund hierfür liegt in der Komplexität und den Besonderheiten der Keramiktechnologie. Beispielsweise beeinflussen andere Rohstoffe in der Glasur, der Hochtemperaturbrand usw. die Partikelgröße der keramischen Farbpigmente, um Farbe zu erzeugen. Aufgrund der begrenzten Düsenöffnung (üblicherweise um 10 μm) und der Suspension beträgt die aktuelle Pigmentpartikelgröße in der Regel nur etwa 1 μm. Andernfalls verstopft die Sprühdüse leicht. Manche fragen sich vielleicht, ob es ausreicht, die Düsenöffnung etwas zu vergrößern. Prinzipiell spricht meiner Meinung nach nichts gegen eine Vergrößerung der Düsenöffnung. Je größer die Öffnung jedoch ist, desto größer ist auch der Sprühpunkt. Wie lassen sich damit feine Muster erzeugen? Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass mit zunehmendem Pigmentdurchmesser die Suspension und Stabilität der Tinte abnehmen. Daher ist die Entwicklungsrichtung der Tinte klar erkennbar: Es gilt, einen Kompromiss zwischen diesen Widersprüchen zu finden und Farbspektrum und Leuchtkraft zu verbessern. Wenn bestimmte Farben nicht mit einer oder wenigen vorhandenen Tinten abgedeckt werden können, ist die Entwicklung einzigartiger Farbtinten und Funktionstinten eine Lösung. Reicht beispielsweise Braun nicht aus, entwickeln wir Dunkelbraun und Hellbraun. Ähnlich verhält es sich mit Gelb, beispielsweise mit Dunkelgelb, Goldgelb usw. Dies sind derzeit gute Lösungen. Aus den genannten Gründen müssen wir uns jedoch der Widersprüche und Schwierigkeiten in der Tintenforschung und -entwicklung bewusst sein. Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor, den Tintenhersteller bei der Produktentwicklung berücksichtigen müssen. Manche Rohstoffe haben zwar gute Farbeigenschaften, sind aber aufgrund ihrer Toxizität ungeeignet. Manche Haarfarben (z. B. mit Metallen) sind zwar gut, aber zu teuer! Daher muss in der Tintenproduktion ständig ein Gleichgewicht zwischen Farbe, Pigmentpartikelgröße, Produktstabilität, Haltbarkeit und Kosten gefunden werden.
Indem wir die Grenzen von Düsen und Tinte anerkennen, können wir die Leistungsfähigkeit von Tintenstrahldruckern wissenschaftlicher, objektiver und rationaler beurteilen, anstatt uns blind über mangelhafte Konstruktionen zu beschweren. Wir haben einen Kunden, der sich oft beklagt: „Ich habe mehrere Millionen für eine Maschine ausgegeben und kann damit nicht alle Ziegelsteine richtig verlegen. Es muss an der Maschine und der Tinte liegen.“ Tja, so ist das eben, als würde man Millionen für einen Luxuswagen ausgeben, der aber trotzdem manchmal nicht richtig funktioniert oder auf unebenen Straßen nicht so praktisch ist wie ein Jetta!
Das Verständnis der aktuellen Grenzen von Düsen und Tinte, die rationale Auswahl von Maschinen und die objektive Bewertung der Qualität von Maschinen und Tinte sind unerlässlich für die wissenschaftliche Auswahl (Kombination) von Düsen und die Bestimmung geeigneter Düsenvarianten (welche verwendbar sind und welche nicht). Dies wird die Konflikte zwischen Maschinenherstellern, Tintenlieferanten und Kunden erheblich reduzieren und somit gemeinsam den Fortschritt der Tintenstrahltechnologie fördern!
Wenn Sie sich über unsere Produkte informieren möchten, können Sie gerne eine Preisanfrage per E-Mail an uns senden: lemsun002@126.com.
Veröffentlichungsdatum: 06.06.2024

