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Nutzung und Wartung von Keramik-Tintenstrahldruckmaschinen

Der Keramik-Tintenstrahldruck basiert auf dem Papier-Tintenstrahldruck. Daher lassen sich einige Bedienhinweise und Aspekte, die beim Einsatz von Tintenstrahldruckern zu beachten sind, auch auf den Keramik-Tintenstrahldruck übertragen. Im Vergleich zum Papier-Tintenstrahldruck erfordert der Druck auf Keramikfliesen aufgrund ihrer speziellen Oberfläche besondere Eigenschaften wie Farbechtheit und Hitzebeständigkeit. Dies führt zu Unterschieden zwischen dem Drucken auf Papier und dem auf Keramik und bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich.

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1. Zusammensetzung einer Tintenstrahldruckmaschine

A. Fördermechanismus für Keramikfliesen: Er besteht im Wesentlichen aus einem Motor (üblicherweise ein Servomotor, aber auch ein Standardmotor mit Codierung), einem Getriebe, einer aktiven Walze, einer angetriebenen Walze, einem Förderband (üblicherweise ein Flachband), einer Förderplattform usw. Bei der Auswahl des Förderbandes sind neben den Leistungsanforderungen wie hoher Präzision, hoher Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Dauerfestigkeit auch die Eigenschaften des Förderbandes für Walzendruckmaschinen zu berücksichtigen. Da die in Tintenstrahldruckern verwendete Tinte aus organischen Mehrkomponenten-Lösungsmitteln und anorganischen Pigmenten besteht, empfiehlt es sich, Förderbänder mit hoher Lösungsmittelbeständigkeit und einem möglichst breiten Anwendungsbereich (insbesondere der Oberflächenschicht) zu wählen. Andernfalls kann die Verformung der Förderbandoberfläche die Genauigkeit beeinträchtigen oder die Lebensdauer des Förderbandes verkürzen.
B. Sprühdruckkopfsystem: Der Sprühdruckkopf ist derzeit die wichtigste, kosteneffektivste und technologisch fortschrittlichste Komponente von Keramik-Tintenstrahldruckern. Da die digitale Tintenstrahltechnologie bereits viele Jahre vor der Entwicklung von Keramik-Tintenstrahldruckern in anderen Branchen eingesetzt wurde, existieren international zahlreiche gängige Druckkopftypen, beispielsweise für Werbeplakate, Slogandrucker, Fotodrucker und Bürotintenstrahldrucker. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Keramiktinte (früher organische Tinte mit geringer Dichte und guter Dispergierbarkeit) und der anspruchsvollen Betriebsbedingungen von Keramik-Tintenstrahldruckern eignen sich jedoch nicht alle Druckköpfe für diese Geräte. Es gibt zwei Montagearten für Druckköpfe: Entweder werden alle Druckköpfe auf derselben Montageplatte befestigt, oder jeder Farbdruckkopf wird auf einer separaten Montageplatte montiert, die zur einfacheren manuellen Reinigung unabhängig vom Förderband entnommen werden kann.
C. Tintenzufuhrsystem: Das Tintenzufuhrsystem für Keramik-Tintenstrahldrucker versorgt den Druckkopf kontinuierlich, gleichmäßig und homogen mit Tinte und gewährleistet so dessen stabilen Betrieb. Es ähnelt dem Glasurzufuhrsystem von Walzendruckmaschinen. Im Allgemeinen besteht es aus Vorrats- und Mischtrommeln, Tintenpumpen, externen Umwälzpumpen, Tintenpatronen, Primär- und Sekundärfiltern, Unterdrucksystemen, Konstanttemperatursystemen usw. Diese Konfigurationen sind vor allem auf die geringe Öffnung des Druckkopfs (im Mikrometerbereich) zurückzuführen. Um ein gleichmäßiges Sprühbild zu erzielen, muss die Viskosität der Tinte konstant sein. Bei Keramiktinte besteht ein signifikanter Unterschied in der Dichte von Lösungsmittel und gelöstem Stoff, wodurch es leicht zu Ausfällungen kommen kann.

D. Steuerungs- und Betriebssystem: Dieses System dient der umfassenden Steuerung von Förderbändern, Druckköpfen, Tintenzufuhrsystemen usw., sodass diese gemäß voreingestellten Daten synchron arbeiten und präzise Druckmuster erzeugen. Die Steuerung der Förderbänder basiert auf einer ausgereiften Technologie, die seit vielen Jahren in Walzendruckmaschinen Anwendung findet. Auch die Steuerung einzelner Druckköpfe ist in der Digitaldruckindustrie hochentwickelt. Das Tintenzufuhrsystem ähnelt dem herkömmlicher digitaler Tintenstrahldrucker. Die kombinierte Steuerung mehrerer Druckköpfe und deren Synchronisierung mit dem Förderbandbetrieb sind daher die Schlüsseltechnologie dieser Anlage.
E. System zur Konstanthaltung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Staubabsaugung: Dieses System dient dazu, optimale Arbeitsbedingungen für die Maschine zu schaffen, Verstopfungen durch äußere Einflüsse auf den Druckkopf zu minimieren und die Hauptkomponenten, wie z. B. den Tintenstrahldruckkopf, in einwandfreiem Zustand zu halten. So kann die Maschine dauerhaft und ohne Kabelprobleme stabil arbeiten. Aufgrund der rauen Bedingungen in Keramikwerkstätten (hohe Temperatur, hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Staubbelastung) empfehlen nahezu alle Tintenstrahldruckerhersteller, einen separaten Raum außerhalb der Werkstatt einzurichten. Erfahrungsgemäß umfasst dieser Raum im Wesentlichen drei Anforderungen: Überdruck (erzeugt durch einen externen Ventilator), konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit (erreicht durch eine Klimaanlage, üblicherweise eine Raumtemperatur von ca. 25–30 °C) und Staubschutz (durch die Installation von Abluftrohren vor dem Betreten des Tintenstrahldruckerraums, um die Keramikkörper zu reinigen und zu entfeuchten). Um die Abhängigkeit von der Umgebung im Tintenstrahlraum zu verringern, sind Tintenstrahlmaschinen im Allgemeinen mit Staubschutzabdeckungen ausgestattet, die gut abdichten, um zu verhindern, dass externer Staub in den Sprühbereich der Maschine gelangt.
F. Automatisches Reinigungssystem für den Druckkopf: Da Staub nicht vollständig entfernt werden kann, gelangen Tintenpartikel in den Druckkopf und haften an dessen Oberfläche oder benachbarten Bauteilen. Bei längerem Gebrauch kann es außerdem zu lokalen Ablagerungen im Inneren des Druckkopfs kommen, die zu Verstopfungen der Druckkopföffnungen führen können. Daher ist eine regelmäßige Druckkopfreinigung unerlässlich. Um den Arbeitsaufwand für die manuelle Reinigung zu reduzieren, sind Keramik-Tintenstrahldrucker mit automatischen Reinigungssystemen ausgestattet. Diese bestehen in der Regel aus Tintenbehältern, Tintenbehälter-Fördersystemen, Abstreifern oder einem Saugkopf, Vakuumpumpen und Leitungen. Das System führt den gesamten Reinigungsprozess automatisch durch, wobei jede Reinigung 5–10 Minuten dauert. Das Reinigungsintervall kann je nach Bedarf eingestellt werden, sodass die Maschine die Reinigung automatisch durchführt.

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Veröffentlichungsdatum: 12. Juni 2024